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Allgemeine Versteigerungsbedingungen

die auch ohne schriftliche Anerkennung bei Abgabe persönlicher, schriftlicher oder telefonischer Gebote ausschließlich maßgebend sind:
1. Die Versteigerung ist öffentlich und freiwillig. Sie erfolgt in Euro (€), ausschließlich in fremdem Namen und für fremde Rechnung gegen sofortige Bezahlung. Mit dem Zuschlag kommt zwischen dem Einlieferer (Verkäufer) und dem Käufer (Höchstbieter) ein Kaufvertrag zustande. Der Versteigerer ist rechtlich gehalten, Käufer wie Einlieferer auf Verlangen den jeweils anderen Vertragspartner zu benennen. Zur Annahme von Schecks oder Wechseln ist der Versteigerer nicht verpflichtet. Die Entgegennahme von Schecks erfolgt nur erfüllungshalber. Etwaige Scheck- oder Wechselspesen bzw. Bankspesen sind vom Käufer zu tragen. Eine Stundung des Kaufpreises findet grundsätzlich nicht statt, in Ausnahmefällen nur aufgrund besonderer Vereinbarung, die vor der Auktion getroffen sein muss.

2. Der Versteigerer ist ermächtigt, alle Rechte des Einlieferers aus seinen Aufträgen und aus den Zuschlägen im eigenen Namen geltend zu machen. Kommissionäre und andere Personen, die für Dritte bieten, haften neben dem Dritten als Selbstschuldner, wenn sie vor der Auktion Ihre Rechtsstellung und das Vertretungsverhältnis nicht schriftlich offenlegen und ihre Bevollmächtigung auf Verlangen nachweisen. Die Übersendung der gekauften Lose geschieht auf Kosten und Gefahr des Empfängers durch die Post. Der Versteigerer ist berechtigt, Personen ohne Angaben von Gründen von der Auktion auszuschließen.

3. Den Zuschlag erhält der Meistbietende. Der Versteigerer hat, unter Wahrung der Interessen des Einlieferers, das Recht, den Zuschlag zu verweigern, Lose zurückzuziehen, in Ausnahmefällen Lose umzugruppieren und in sich umzustellen. Die (unverbindlichen) Steigerungssätze betragen: bis 50,- € = 2,- € / ab 50,- € = 5,- € / ab 100,- € = 10,- € / ab 500,- € = 20,- € / ab 1000,- € = 50,- € / ab 2000,- € = 100,- € / ab 5000,- € = 200,- € / ab 10000,- € = 500,- €. Bei gleich hohen Geboten entscheidet die zeitliche Reihenfolge des Gebotseinganges. Bei Missverständnissen behält sich der Versteigerer vor, das Los nochmals anzubieten.
In Bezug auf das durch das Auktionshaus online angebotene Live-Bieten sind die Nutzungsmöglichkeiten für Teilnehmer der Online-Auktion von vornherein beschränkt auf die jeweils aktuelle technische Ausrüstung des Auktionshauses, die in unregelmäßigen Abständen erneuert wird. Die in technischer Hinsicht gemäß der Angebotsbeschreibung des Live-Bietens selbst sowie gemäß der vorliegenden Regelung ausgeschlossene Haftung des Auktionshauses betrifft insbesondere jegliche solche von einem Auktionsteilnehmer infolge einer technisch verursachten Störung oder Erschwerung des Live-Bietens erlittenen Nachteile, die auf fehlender oder verminderter Hardware-und/oder Softwarekompatibilität zwischen Auktionsteilnehmer und Auktionshaus beruhen.
Zum Zuschlagspreis wird ein Aufgeld in Höhe von 20% sowie 1,50 € je Los erhoben. Die auf das Aufgeld und sämtliche sonstige Leistungen (Spesen) anfallende Mehrwertsteuer (aktuell 19%) sowie die ggf. zu entrichtende  Mehrwertsteuer auf den Zuschlagspreis (aktuell 19%) wird gesondert in Rechnung gestellt. Sind Lose im Auktionskatalog mit einem Kreuz (x) an der Losnummer gekennzeichnet, so fällt zusätzlich zu der Umsatzsteuer auf das Aufgeld auch  Umsatzsteuer i.H.v. derzeit 19% auf den Zuschlagspreis an. Die Umsatzsteuer kann bei Versand durch den Versteigerer ins Ausland entfallen, sofern die umsatzsteuerrechtlichen Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Eine umsatzsteuerbefreite Lieferung in einen Mitgliedsstaat der Europäischen Union ist nur möglich, wenn der Einlieferer und der Käufer Unternehmer im Sinne des § 2 UStG sind und die jeweiligen Umsatzsteuer-Identifikationsnummern vorliegen. Sind Lose mit einem Kreis (?) gekennzeichnet, so fallen Importspesen (derzeit 7%; nicht abzugsfähig) auf den Zuschlagspreis an, wenn die Käufer in der Europäischen Union ansässig sind. Nicht berechnet werden diese Importspesen Käufern außerhalb der Europäischen Union, sofern der Export der Ware nachgewiesen wird.

4. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme, mit seiner Erteilung geht die Gefahr auf den Käufer über, das Eigentum aber erst nach voller Bezahlung. Die Auktionsrechnung ist bei Saalbietern sofort, bei auswärtigen Bietern mit Zustellung fällig. Nicht persönlich bekannte Käufer erhalten eine Vorausrechnung. Befindet sich der Käufer mit seiner Zahlungsverpflichtung in Verzug, werden Verzugszinsen in Höhe von mindestens 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz berechnet, wobei der Versteigerer das Recht hat, auch einen höheren Zinssatz geltend zu machen, soweit er diesen nachweist, es sei denn der Käufer weist einen niedrigeren Zinssatz nach. Im Fall der Nichtabnahme der Ware oder im Fall des  Zahlungsverzuges des Käufers kann der Versteigerer von seinen gesetzlichen Rechten Gebrauch machen; verlangt der Versteigerer Schadensersatz, so beträgt dieser pauschal 25 % der Zuschlagssumme als Ausgleich für entgangene Einlieferungs- und Käuferprovision sowie weiterer Aufwendungen, es sei denn der Käufer weist einen niedrigeren Schaden nach. Das Recht des Versteigerers einen höheren Schaden geltend zu machen bleibt hiervon unberührt. Die Reklamationsfrist beträgt 10 Tage ab Aushändigung bzw. Zustellung der Lose. Reklamierte Lose müssen im Originalzustand und mit der Originalloskarte zurückgegeben werden. Die Anbringung von Prüfzeichen zuständiger Verbandsprüfer des BPP oder anderer, zuvor mit dem Versteigerer zu vereinbarender Prüforganisationen oder Prüfer gilt nicht als Veränderung des Originalzustandes. In besonders gelagerten Fällen kann bei vorheriger Absprache der Versteigerer die Reklamationsfrist verlängern. Dies berührt jedoch die Verpflichtung zur sofortigen Bezahlung der Lose nicht. Im Falle einer berechtigten Reklamation erhält der Käufer gegen Rückgabe des betreffenden Loses den vollen Kaufpreis erstattet. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen. Durch Gebot auf falsche Los-Nummern zugeschlagene Lose können nicht reklamiert werden.

5. Die zur Versteigerung kommenden Sachen können vor der Auktion besichtigt und geprüft werden. Die Lose sind unter Aufwendung größter Gewissenhaftigkeit beschrieben, jedoch stellt die Losbeschreibung keine Garantie oder Zusicherung einer bestimmten Beschaffenheit dar. Der Versteigerer haftet für Mängel der Versteigerungsgegenstände nicht, verpflichtet sich aber, rechtzeitige Mängelrügen an den Einlieferer weiterzuleiten. Saalbieter kaufen grundsätzlich „wie besichtigt“. Fehler, die sich aus den Abbildungen ergeben (Abstempelungen, Ränder, Zähnungen usw.) berechtigen nicht zur Beanstandung. Sammlungen, Sammellose oder Restlose sowie mit Untergebot zugeschlagene Lose können nicht beanstandet werden. Wenn ein Einzellos mehr als 3 Marken enthält, ist eine Zurückgabe wegen kleiner Fehler einzelner Marken nicht berechtigt. Prüfkosten für Nachprüfungen seitens des Käufers werden nicht erstattet. Schadenersatzansprüche gegen den Versteigerer, sei es aus Verzug, Unmöglichkeit der Leistung, positiver Vertragsverletzung, Verschulden bei Vertragsschluss oder aus unerlaubter Handlung, sind ausgeschlossen, soweit der Schaden nicht durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln verursacht worden ist.

6. Kaufpreise sowie Nebenleistungen kann der Versteigerer im eigenen Namen einziehen und einklagen. Bei nicht bar bezahlten Auktionskäufen hat der Käufer kein Verfügungsrecht, insbesondere auf Weiterveräußerung / Weitergabe der Sachen, sondern erst nach vollständiger Begleichung der Auktionsrechnung. Der Versteigerer behält sich das Recht vor, Auktionsware, die nicht oder nur zum Teil bezahlt wurde bzw. bei Nichteinhaltung etwa gewährter Stundungstermine, im Originalzustand mit Originalloskarte zurückzufordern. Wird die Abnahme von Losen ohne rechtlichen Grund verweigert, werden die Marken auf Kosten des Käufers freihändig verkauft oder noch einmal versteigert. In beiden Fällen haftet der Käufer dem Versteigerer für den entgangenen Gewinn bzw. dem Einlieferer für einen evtl. Mindererlös. Auf einen etwaigen Mehrerlös hat der Käufer keinen Anspruch.

7. Schriftliche Gebote werden gewissenhaft und interessewahrend ausgeführt. Gebote wie ‘bestens’, ‘auf jeden Fall’ haben keinen unbedingten Anspruch auf Zuschlag. Zuschläge erfolgen nicht auf Grund des gebotenen Höchstpreises, sondern nach den Steigerungssätzen. Bei ‘Höchstgebot’, ‘bestens’, ‘unbedingt’ usw. wird bis zum fünffachen Ausrufpreis mitgeboten. Bei Gebotslosen ist das Mindestgebot 10,- €. Dieses wird bis 100,- € nach dem jeweiligen Höchstgebot, ab 100,- € interessewahrend nach den Steigerungsstufen zugeschlagen.

8. Ansichtssendungen können auf Wunsch sofort nach Erhalt des Kataloges auf Rechnung und Gefahr des Empfängers angefordert werden, wenn dieser die rechtzeitige Rücksendung innerhalb von 24 Stunden zusichert. Bei nicht rechtzeitiger Rücksendung haftet der Empfänger der Ansichtssendung zum vollen Zuschlagspreis. Lose mit postfrischen Marken und Sammlungen bzw. Großlose werden nicht zur Ansicht versandt. Dem Versteigerer unbekannte Kunden werden um Benennung überprüfbarer Referenzen gebeten. Durch die Abgabe von Geboten oder Kaufaufträgen werden die Versteigerungsbedingungen in vollem Umfang anerkannt. Diese gelten sinngemäß auch für alle Geschäfte, welche außerhalb der Auktion mit Auktionsware abgeschlossen werden.

9. Eventuelle Gewährleistungsansprüche sowie sonstige Ansprüche jeder Art gegen den Einlieferer und gegen den Versteigerer erlöschen spätestens ein Jahr nach der Auktion.

10. Erfüllungsort und Gerichtsstand für den vollkaufmännischen Verkehr ist ausschließlich Berlin. Es gilt deutsches Recht. Die Vorschriften des einheitlichen (internationalen) Kaufrechtes finden keine Anwendung. Änderungen der Versteigerungsbedingungen bedürfen der Schriftform. Sollte eine der vorstehenden Bedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bedingungen davon unberührt.

Schlegel Berliner Auktionshaus für Philatelie GmbH, 10719 Berlin
Stand: 04/2018
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AGB für Live-Auktionen
  Geschäftsbedingungen für Live-Auktionen:

 
  Vorbemerkungen:

Das Portal www.philasearch.com bietet Nutzern die Möglichkeit, über das Medium Internet bei Vertragspartnern von PhilaSearch Gebote für Auktionen abzugeben. Sofern Sie an dieser Möglichkeit Interesse haben, müssen Sie sich vorher für die jeweilige Auktion bei PhilaSearch als Nutzer für das Segment "Live-Auktionen" registrieren. Die Registrierung erfolgt unter Zugrundelegung der folgenden Teilnahmebedingungen.
 
Indem Sie die Schaltfläche am Ende diese Teilnahmebedingungen anklicken, akzeptieren Sie die nachfolgenden Bedingungen und schließen mit der Philasearch.com GmbH, Lindenweg 1, 63877 Sailauf einen Vertrag über die Nutzung der Philasearch.com-Website.
 
Sie können Ihre Zustimmung zu diesem Nutzungsvertrag und den nachfolgenden Teilnahmebedingungen innerhalb von zwei Wochen nach Ihrer Zustimmung schriftlich widerrufen. Richten Sie sich dabei an die Philasearch.com GmbH, Lindenweg 1, 63877 Sailauf oder senden Sie eine email an die nachfolgende Email Adresse service@philasearch.com. Das Widerrufsrecht erlischt jedoch, sobald Sie ein Gebot für eine Auktion abgegeben haben. Im übrigen können Sie den abgeschlossenen Nutzungsvertrag jederzeit kündigen, indem sie eine schriftliche Mitteilung an die genannte Adresse schicken. Beanstandungen können Sie ebenso an die genannte Adresse versenden.
 
Teilnahmebedingungen:

I. Nutzungsmöglichkeiten

1. PhilaSearch ermöglicht es, dem registrierten Internetnutzer (im folgenden "Nutzer" genannt), bei Auktionen von Vertragspartnern von PhilaSearch Gebote vor oder auch während der laufenden Auktion über das Medium Internet abzugeben. PhilaSearch agiert insofern lediglich als Bote und nicht als Vertreter für den Nutzer. Insoweit wird klargestellt, dass im Falle eines erfolgreichen Gebots ausschließlich ein Vertrag zwischen dem Nutzer und dem Vertragspartner von PhilaSearch auf Basis der jeweiligen Versteigerungsbedingungen des Vertragspartners von PhilaSearch zustande kommt. Die jeweiligen Versteigerungsbedingungen des Vertragspartners werden unmittelbar nach Abschluss dieser Registrierung auf dem Bildschirm gezeigt und müssen vom Nutzer zur erfolgreichen Registrierung ausdrücklich akzeptiert werden.
 
2. Registrierte Nutzer von PhilaSearch können die PhilaSearch-Website nur im Rahmen des aktuellen Stands der Technik nutzen. Technische Störungen des Stromversorgungs- oder Übertragungsnetzes, Hardware- und Softwarefehler, Kapazitätsengpässe, Sicherheits- oder wartungsbedingte Unterbrechungen können den Umfang der Nutzungsmöglichkeit beeinträchtigen. Darüber hinaus hängt die Schnelligkeit der Datenübermittlung auch von der beim Nutzer vorhanden Hardware und seiner Internatanbindung ab. PhilaSearch übernimmt keine Gewähr dafür, dass ein Gebot rechtzeitig beim Auktionator eingeht.
  3. Die Nutzung der Dienste von PhilaSearch durch den registrierten Nutzer ist kostenlos.
  II. Registrierung, Persönliche Daten

1. Zur Registrierung ist vom Nutzer ein Formular auszufüllen. Die in dem Formular abgefragten Daten sind vollständig und richtig vom Nutzer anzugeben und umfassen Vor- und Nachname, die aktuelle Adresse und Telefonnummer, eine gültige E-Mail-Adresse sowie gegebenenfalls die Firma. Sofern nach der Registrierung eine Änderung der abgefragten Daten eintritt, ist der Nutzer verpflichtet, diese Änderungen umgehend gegenüber PhilaSearch zu korrigieren.
 
2. Der Nutzer muss die zur Registrierung erforderlichen Daten wahrheitsgemäß angeben. PhilaSearch behält sich das Recht vor, Nutzer, deren Daten unvollständig oder offensichtlich falsch sind sowie Nutzer, die unter technischer Umgehung des Formulars eine Registrierung herbeigeführt haben, zu sperren.
 
3. PhilaSearch wird die im Registrierungsformular angegebenen persönlichen Daten an den jeweiligen Vertragspartner, der die Auktion durchführt, für die sich der Nutzer registriert hat, weiterleiten. Der Vertragspartner von PhilaSearch ist berechtigt, einer Registrierung des jeweiligen Nutzers gegenüber PhilaSearch ohne Angabe von Gründen zu widersprechen. Liegt ein solcher Widerspruch vor, wird PhilaSearch die Registrierung löschen und den Nutzer unter Verwendung seiner im Rahmen der Registrierung angegebenen E-Mail-Adresse darüber informieren.
 
4. Die gegebenenfalls erforderliche Einwilligung in die vorgenannte Nutzung der personenbezogenen Daten des Nutzers erfolgt gesondert. Ohne eine solche gegebenenfalls erforderliche Einwilligung ist die Registrierung nicht vollständig und wird daher abgelehnt.
 
5. Nach der Registrierung erfolgt eine Bestätigung durch PhilaSearch mit einem Bestätigungscode an die vom Nutzer im Rahmen der Registrierung angegebene E-Mail-Adresse.
 
6. Eine Registrierung bei PhilaSearch entfaltet immer nur für eine Auktion Geltung. Will der Nutzer an einer weiteren Auktion teilnehmen, ist eine neue Registrierung erforderlich. Gebote können ab dem Zeitpunkt der vollständigen Registrierung abgegeben werden.
 
III. Gewährleistung und Haftung

1. Da zwischen PhilaSearch und dem Nutzer mit der Abgabe von Geboten auf Auktionen von Vertragspartnern von PhilaSearch kein Vertrag über die versteigerten Objekte mit PhilaSearch zustande kommt, weist PhilaSearch in diesem Zusammenhang nochmals ausdrücklich darauf hin, dass PhilaSearch für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben im Rahmen der vom Vertragspartner von PhilaSearch angebotenen Artikel keine Gewährleistung oder Haftung übernimmt.
 
2. PhilaSearch haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung einer vertragswesentlichen Pflicht (Kardinalpflicht). Außer in den Fällen von Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie im Fall zwingender gesetzlicher Regelungen ist die Haftung von PhilaSearch der Höhe nach auf die bei Beginn der Nutzung typischer Weise vorhersehbaren Schäden begrenzt; ausgeschlossen ist in solchen Fällen der Ersatz des mittelbaren Schadens, insbesondere des entgangenen Gewinns. Bei leicht fahrlässiger Verletzung von Nebenpflichten, die keine Kardinalpflichten sind, haftet PhilaSearch nicht. Für die Fälle der anfänglichen Unmöglichkeit haftet PhilaSearch nur, wenn ihr das Leistungshindernis bekannt war oder die Unkenntnis auf grober Fahrlässigkeit beruht. Soweit die Haftung von PhilaSearch ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung ihrer Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
 
IV. Sonstiges

1. Die vorliegenden AGB einschließlich des Nutzungsvertrages unterliegen, soweit der Nutzer Unternehmer ist, dem materiellen Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Nutzer Verbraucher, unterliegen diese AGB einschließlich des Nutzungsvertrages dem Recht der Bundesrepublik Deutschland, es sei denn, dem stehen zwingende gesetzliche Vorschriften, insbesondere Verbraucherschutzvorschriften entgegen.
 
2. Ist eine Bestimmung dieser AGB unwirksam, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt. Dabei gilt die unwirksame Bestimmung als durch eine solche ersetzt, die dem Sinn und Zweck der unwirksamen Bestimmung in rechtswirksamer Weise wirtschaftlich am nächsten kommt.
   
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